Bürgerrechts-Newsgroup de.alt.buergerrecht als Lösung?


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Geschrieben von Ein Leser am 31. Mai 2003 01:12:51:

Als Antwort auf: Re: Schlammschlacht hier bringt überhaupt nichts geschrieben von Alex - Parsimony am 30. Mai 2003 11:14:33:

>Ist nicht doch etwas "Zensur" nötig, damit etwas produktiv läuft? Mit der Zeit eher mehr als weniger?
>Würde eine Diskussions-Plattform nur mit Registrierung arbeiten, dann kann man >die Leute ohne weiteres wirkungsvoll sperren.
>Für mich ist Frost (p2p-Forum), im Moment die beste Lösung, weil:
>1. Es braucht keinen Forenmaster
>2. Es eine kleine Schwelle hat.
>3. Es keinen hindert ein Archiv im Web zum nachlesen zu machen.
>4. WebGateway wäre möglich, da sieht die Haftung günstiger als bei einem >Webforum aus.

Möglich wäre evtl. auch eine Newsgroup. Die wäre dann per Dejanews archiviert.

Vorteil wäre: Nach einiger Zeit verschwindet alter Kram vom Server und damit aus dem Gesichtsfeld, so dass verfeindete Parteien evtl. eher mit Streitereien aufhören als in einem Forum im WWW. Der Anreiz dazu wäre dann evtl. geringer.

Niemand wäre dann juristisch für den gesamten Inhalt der Gruppe verantwortlich,
nur jeder für seine eigenen Artikel. Das wäre ein grosser Vorteil.
Eine de.alt.buergerrecht-Gruppe wäre schnell eingerichtet.

>Meine Theorie ist, dass ein zensurfreies Projekt immer wieder in einem >Grabenkrieg endet. Je weniger Zensur, desto schneller. Realität oder Denkfehler >meinerseits?

Da bin ich eigentlich optimistischer. Die meisten Foren und das Usenet laufen
auch ohne Zensur ganz gut.

Ich sehe eigentlich nur zwei Gründe für eine Löschung von Beiträgen im Usenet,
die normalerweise :
1. persönliche Beleidigungen
2. falsche, irreführende Beschreibungen, die extrem gefährlich sein können
(das Risko dürfte bei polit. Diskussionen minimal sein)




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